Das erste in Deutschland (1958) eingeführte analoge
Mobilfunknetz war das A-Netz. Es wurde in den 70iger Jahren durch das B-Netz und
in den 80iger Jahren durch das C-Netz abgelöst. Der Betrieb der analogen
Mobilfunknetze wurde in Deutschland Ende 2000 eingestellt.
Zur zweiten Mobilfunk-Generation
gehören die die digitalen, auf dem GSM-Standard basierdenden D- und E-Netze.
Diese sollen planmäßig bis 2009 in Betrieb bleiben.
Seit Anfang diesen Jahres kann man in Deutschland die dritte Mobilfunkgeneration nutzen. Die dafür, an die aktuell vier Carrier vergebenen Lizenzen, haben eine Laufzeit von 20 Jahren.
UMTS basiert auf dem
WCDMA-Verfahren (Wideband
Code Division
Multiple A
ccess).
Alle Daten innerhalb einer Funkzelle werden
auf der selben Frequenz und zum gleichen Zeitpunkt übertragen. Auseinander
gehalten werden die Daten durch Codes, welche durch Sender und Empfänger
ausgehandelt wurden. Die Nutzer teilen sich, wie in einem gemeinsam genutzten
Netzwerk die insgesamt zur Verfügung stehende Bandbreite der Funkzelle.
Diese beträgt bei UMTS 5 MHz. Damit sind
theoretische Datenübertragungsraten bis zu 2 MBit/s möglich.
Aktuell bieten die Carrier Bandbreiten bis zu
384 kBit/s (Downlink) und bis zu 64 KBit/s (Uplink) an. Die aktuell
verfügbaren Endgeräte sind nur für diese maximale Übertragungsrate
ausgelegt.




