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Carsten Pescht und Harald Machur

Web-Buchungssysteme in der Praxis


Zu den Referenten:
Carsten Pescht, Leiter Onlinemarketing & Marktforschung, Dipl.- Betriebswirt (FH). Nach einem ersten touristischen Praktikum beim DWIF in Berlin und der anschließenden Diplomarbeit am Münchner Schwesterninstitut begann er 1998 als Mitarbeiter für Organisation und Betrieb des Informations- und Reservierungssystem beim Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern. Mit dem Wachsen des Internets entwickelte er das Onlinemarketing und über die Jahre auch die Marktforschung zu ihrer heutigen Bedeutung beim Verband.

Harald Machur, Vertriebsleiter, Dipl.Ing. (Univ.) ist seit 1992 in der Entwicklung der Geschäftsstelle des Tourismusverbandes engagiert und begann innerhalb des Verbandes den Aufbau einer gemeinsamen Kommunikationsbasis für die Entwicklung touristischer Buchungsverfahren. Aus seiner langjährigen Tätigkeit in Fachgremien des Deutschen Tourismusverbandes stellte er grundlegende Anforderungen an den Aufbau einer zentralen Informations- und Reservierungsplattform heraus. Seit mehreren Jahren ist er für die Erschließung neuer Gästepotenziale und den Ausbau überregionaler Vertriebswege verantwortlich.

Zur Firma:

Von klassischen Anzeigen in Zeitungen über Angebotsbroschüren zu bestimmten touristischen Themen bis hin zu Webseiten und der interaktiven Karte informiert und akquiriert die touristische Landesmarketingorganisation heute über nahezu alle Medienkanäle Gäste. Neben Endkundenmarketing ist die Entwicklung und Qualifizierung der touristischen Angebote und Anbieter sowie die Marketingkoordinierung der Urlaubsakteure das zweite wesentliche Aufgabenfeld des Verbandes.

Zum Vortrag:
Das touristische Produkt im Buchungssystem
Zur grundlegenden Definition touristischer Begriffe als Voraussetzung für eine universelle touristische Datenbank. Die einst entwickelte „Touristische Informations-Norm“ – Was hat sie geleistet und welche Bedeutung hat sie heute für das Verständnis untereinander. Wie sollen touristische Produkte beschrieben werden, damit nicht nur der Gast, sondern auch „der Computer“ sie versteht.

Von Obstkorb, Wasser und Badeschlappen
MV steht inzwischen nicht nur im Wettbewerb mit seinen Nachbar-Bundesländern, sondern de facto mit der ganzen Welt. Nicht mehr die Entfernung oder der Preis der Anreise bestimmen die Reisentscheidung, sondern das attraktive Produkt am Zielort.

MV im Blickfeld der Reiseveranstalter
Überblick über die Buchungsplattform start.de. Hier sind alle namhaften deutschen Reiseveranstalter präsent und bieten ihre online-Leistungen direkt dem Endkunden an. Der klassische Reisebüro-Vertrieb orientiert sich neu.

Gästeadressen – Ungehobene Schätze
CRM – Das Tor zum „gläsernen Kunden“? Optimales, auf die jeweiligen Gästeinteressen abgestimmtes Marketing spart bares Geld. Voraussetzung: Ein Buchungssystem, welches die mühevolle Arbeit der Adresspflege komplett erledigt. Daneben gibt es immer bessere Angebote im Markt, auch vorhandene Adressen mit bisher nicht erfassten Merkmalen zu qualifizieren.

Verschiedene Nutzer – verschiedene Anforderungen
Hotelier, Vertriebsstelle, Gast – Jeder hat seine eigenen Wünsche. Kann ein einzelnes System sie alle erfüllen? Eine Betrachtung der wichtigsten Funktionen, Leistungsmerkmale und Trends bei der Auswahl eines passenden Buchungssystems. Buchung oder Anfrage – Was wird am Ende verkauft? Wie schnell kommt der Gast zu seinem Produkt, und welche Wege nutzt der typische MV-Urlauber.

Ein Blick durch MV und in die Bundesländer
Wer hat denn nun das „beste“ System, und gibt es das überhaupt?. Die IRS-Landschaft ist noch immer heterogen, aber neue technische Möglichkeiten überwinden zunehmend bisherige Grenzen.

„kurz-nah-weg“ & Co – Kampagnen und ihre Partner
Ein wesentliches Kriterium für den Einsatz zentraler Buchungssysteme kann zukünftig der verstärkte Einsatz von Vertriebskampagnen sein. Namhafte touristische Partner in der Bundesrepublik und im Ausland stellen immer dynamischere Anforderungen an Produkt und Buchbarkeit, die durch die verwendeten System, aber auch deren Anwender erfüllt werden müssen.