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01.02.2021

Gute Schachpartie

Fit in Kopf und Körper? Norman Brügmann, Projektleiter Softwareentwicklung in unserer Digitalagentur, beschreibt, wie man von Schach im Job profitiert und gibt in seinem Rezept wertvolle Tipps für eine gute Partie.

 
PLANET IC Mitarbeiter Norman Bruegmann sitz auf Sofa vor blauer Wand
 

Norman, du hast sehr früh mit dem Schachspielen angefangen. Erzähl doch mal!
Als ich sechs Jahre war, habe ich das erste Mal gegen meinen Vater Schach gespielt. Es hat lange gedauert, aber irgendwann habe ich ihn endlich besiegt. Auf dem Gymnasium war ich in einer Schach-AG, bald gewann ich auch die erste Partie gegen den Lehrer. Ich trat einem Schachverein bei, lernte mehr und durfte in der Jugend zu den Landesmeisterschaften und in der Jugendbundesliga spielen. Später war ich in Männermannschaften, habe aber leider aus zeitlichen Gründen aufgehört mit dem aktiven Schachspielen. Hin und wieder spiele ich jedoch gerne eine Partie, zum Beispiel mit meinen Kollegen.

Du bist Projektleiter Softwareentwicklung in der Digitalagentur. Wie hilft dir dein Schachkönnen im Job?
Der Schachsport fördert das analytische Denken und hilft, mit unbekannten oder problematisch empfundenen Situationen umzugehen. Eine Partie ist eigentlich wie ein kleines Projekt. Zu Punktspielen bereitet man sich vor, tauscht sich mit den Teamkollegen aus und entwickelt ein Vorgehen (die Eröffnung). Im Spiel muss man auf Unbekanntes oder nicht Geplantes reagieren. Die Partie wertet man gemeinsam, auch mit dem Gegner, in einem Review aus und schaut, was man für das nächste Mal besser machen kann. Auch lernt man mit Zeitdruck umzugehen. Da gibt es viele Parallelen zum Job.

Welche Softwareentwicklungs-Projekte beschäftigen dich zurzeit?
Das sind einige. Für den Schweriner Energieversorger WEMAG AG und deren Tochtergesellschaft, die WEMACOM, aktualisieren wir momentan die digitalen Antragsstrecken für den Abschluss von Breitband- bzw. Glasfaser-Internet-Verträgen. Kunden, die das Breitbandangebot der WEMAG nutzen wollen, erwartet auf wemag.com ein vollkommen digitalisierter Prozess plus verschiedene digitale Services, die wir momentan ebenfalls ausbauen. Damit einher gehen auch einige inhaltliche Anpassungen verschiedener Websites des Energieversorgers und seiner Tochtergesellschaften. Daneben beschäftigt sich unser Team mit der Weiterentwicklung der Projektverwaltung für das Landesamt für Kultur- und Denkmalpflege Mecklenburg-Vorpommern (LAKD). Außerdem agiere ich als Scrum-Master in einem Projekt-Team für ein Entwicklungsprojekt für die DKB Deutsche Kreditbank AG und unterstütze den internen Transformationsprozess in unserem Unternehmen.

Du hast in Wismar Wirtschaftsinformatik studiert. Wie bist du zu PLANET IC gekommen und geblieben?
Tja, das klingt ein bisschen kompliziert:-). Ich war während meines Studiums auf der Suche nach einem Unternehmen für die Bachelor-Thesis, hatte ein Bewerbungsgespräch bei PLANET IC, entschied mich aus privaten Gründen jedoch für eine Firma bei Rostock. Da mir das Gespräch in guter Erinnerung geblieben war, funkte ich während meines Master-Studiums wieder an und begann als Werkstudent mitzuarbeiten. Dann fanden wir zusammen für meine studentische Abschlussarbeit, die Master-Thesis, ein wirklich spannendes Thema. Es handelt von der „Entwicklung eines Qualitätsrahmens für IT-Serviceprozesse eines mittelständischen IT-Dienstleisters auf der Grundlage des ITIL-Frameworks“ und war ein würdiger, erfolgreicher Abschluss meines Masterstudiums der Wirtschaftsinformatik mit der Spezialisierung IT-Management und IT-Consulting.

Das war im Prinzip mein Einstieg und ich bin sehr gerne geblieben. Mittlerweile bin ich seit über neun Jahren dabei. Ich bin glücklich als Schweriner in Schwerin arbeiten zu können, fühle mich wohl mit meinen Kollegen, habe interessante, herausfordernde Aufgaben und diverse Freiheitsgrade bzw. Gestaltungsspielraum in meiner Arbeit. Wir Mitarbeiter können zu flexiblen Zeiten, im Büro oder zu Hause im Homeoffice arbeiten, das ist gerade in diesen Pandemie-Zeiten eine große Erleichterung für die private Organisation. Was ich auch super finde, ist, dass Ideen und Möglichkeiten für gemeinsame Erlebnisse gefördert werden, wie unser alljährlicher P4-Day, „PLANET kocht“ oder „PLANET zockt“, aber auch gemeinsames Fußballspielen, Bowling, Team-Wettkampfläufe oder die Teilnahme beim Stadtradeln.

Da sind wir wieder beim Sport. Hast du eigentlich schon mal mit deinen Kunden Schach gespielt?
Nicht mit, aber bei einem Kunden. Es gab einmal ein Turnier in der Cafeteria der WEMAG AG, in dem ich sogar den Pokal für den besten Spieler mit der Wertungszahl unter 1500 gewonnen habe.

 
PLANET IC Mitarbeiter Norman Bruegmann bei seinem Hobby dem Schachspielen
Habe Spaß und freue dich auf eine spannende Partie mit vielen Herausforderungen!
 

Rezept für eine gute Schachpartie

Was wird gebraucht?
Schachbrett I 16 schwarze + 16 weiße Figuren I 1-2 Spieler I Spaß am Spiel I eine gute Strategie I Zeit & Geduld I Schachuhr, wer den Nervenkitzel sucht

Die Eröffnung
Auf Basis einer guten Strategie die Partie solide eröffnen. Anfänger können sich auf ein starkes Zentrum fokussieren, zum Beispiel Bauer auf e4 oder e5. Die Figuren zügig entwickeln (Springer, Läufer, Dame, Rochade). Fortgeschrittene Spieler können aus einem Repertoire von Standarderöffnungen schöpfen.

Das Mittelspiel
Nach der Eröffnung beginnt die spannende Phase. Man verbindet wohl überlegte Züge, für die man sich Zeit nimmt, mit raffinierter Technik. Dabei eigene Figuren decken und den Plan des Gegners im Blick haben, um aus dem Mittelspiel gleichwertig oder mit kleinem Vorteil (Figurenvorteil oder Stellungsvorteil) herauszugehen.

Das Endspiel
Nachdem die meisten Figuren getauscht sind, den König ins Spiel bringen. Geduld haben, seinen Vorteil ausspielen und ggf. einen Bauern auf die letzte Reihe bringen. Spätestens am Ende, aber auch wenn sich die Chance im Spielverlauf ergibt, den gegnerischen König schachmatt setzen. Beide Spieler reichen sich fairplay die Hände, analysieren die Partie oder beginnen mit der nächsten spannenden Herausforderung.

Tipps

  • Springer mittig einsetzen, denn „Springer am Rand bringt Schmutz und Schand“
  • freie Linien besetzen, wenn kein (eigener) Bauer im Weg steht, zum Beispiel mit einem Turm
  • Türme hinter den eigenen oder gegnerischen Bauern stellen
  • zwei Türme in einer Reihe doppeln, um ihr Angriffs- und Verteidigungspotenzial zu erhöhen
  • "Weiß beginnt, schwarz gewinnt“? Tatsächlich hat statistisch gesehen, der Weiß-Spieler ein wenig mehr Gewinnchancen, weil er die Partie beginnt und die Schacheröffnung gestaltet.
  • Für mehr Nervenkitzel die Schachuhr ins Spiel bringen: Zeit ist variabel, zum Beispiel eine Partie mit fünf Minuten pro Spieler spielen, eine Blitzpartie oder eine „4-Stunden-Schlacht“ (2 Stunden pro Spieler)

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Andreas Scher

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